Freitag, 1. Januar 2016

Impressionen aus Trier

Erstmal wünsche ich Euch allen ein wundervolles neues Jahr 2016. Ich hoffe, dass Ihr alle gut "reingerutscht" seit und dass alle Eure Wünsche für das neue Jahr in Erfüllung gehen.

Mario und ich waren Ende 2015 wieder etwas unterwegs.

Wir haben uns Mitte November Trier angeschaut. Eine wunderschöne, knuffige kleine Stadt.

Gewohnt haben wir im Hotel "Besius Garten" (Olewiger Straße 135
54295 Trier). Für diese Buchung war ausschlaggebend, dass die Zimmer so gemütlich im Laura Ashley-Stil gehalten sind, welchen ich total liebe. So das war das weibliche Auswahlkriterium :) Das männliche Auswahlkriterium war, dass dieses Hotel eine eigene Brauerei mit einer vorzüglichen Küche besitzt. Das selbst gebraute "Kraft Bräu" hat uns so gut geschmeckt, dass wir sogar eine Kiste mit nach Hause nehmen mussten. ;) Das Hotel verfügt über einen Innenpoolbereich mit Sauna und Infrarotkabine. Wenn man Lust hat, kann man Massagen dazubuchen oder einfach mal Hydrojetten. Diese Angebote nahmen wir aber nicht in Anspruch, da wir nur eine Nacht da waren und uns lieber die Stadt ansehen wollten.

Abends haben wir lecker im Hotel gegessen. Das Hotel verfügt über zwei Restaurants: ein edles und eine Braustube. Wir haben uns selbstverständlich für die Braustube entschieden. Urgemütlich, sehr geschmackvoll eingerichtet und das Essen ausgefallen angerichtet und seeeeehr lecker.

Weitere Informationen über das Hotel findet Ihr auf deren Webseite: Hotel Blesius


Trier an sich ist eine total schnuffige Stadt. Sogar die älteste Stadt Deutschlands. Sie ist vor über 2.000 Jahren als Augusta Treverorum gegründet worden Wie man an den ganzen Baudenkmälern sehen kann, ist Trier eine Römische Stadt gewesen. So gibt es hier die Porta Nigra, ein Amphitheater, die Römerbrücke, die Kaiserthermen und vieles, vieles mehr, was die Römer hier errichtet haben.

Leckere Getränke haben wir bei "Theo - Die Wirtschaft an der Porta" (Webseite: hier) zu uns genommen. Dieses Restaurant ist direkt gegenüber an der Porta Nigra. Da wir für abends den Tisch im Blesius reserviert hatten, haben wir hier zwar nichts gegessen, aber das Essen an den Nachbartischen sah vorzüglich aus und alle Gäste sind mit einem Lächeln raus gegangen, daher denke ich, dass es nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich sehr gut gewesen sein muss. Bei Theo fühlt man sich willkommen und einfach wohl. Es ist etwas wie ein Brauhaus eingerichtet und der Eigentümer hat sein Team super zusammen gestellt. Wir sind wirklich so freundlich behandelt worden, dass wir an dem Nachmittag dort sogar zweimal eingekehrt sind - eigentlich hätten wir noch etwas anderes testen wollen, doch wir haben uns dort so unglaublich wohl gefühlt, dass unsere Wahl wieder auf Theo fiel. Seid Ihr auch so, wenn Ihr mit etwas so zufrieden seid, habt Ihr Angst irgendwo anders enttäuscht zu werden?

Nun ja, sonst sind wir durch die Stadt gegangen, sind im Dom gewesen, der einen wundervollen alten klösterlichen Innenhof hat, haben eine Touri-Bahnfahrt durch die Stadt gemacht (die Bahn fährt direkt gegenüber vom "Theo" los), sind die Porta Nigra rauf und am nächsten Tag durch das ganz kleine Fischerviertel "Alt Zalawen" geschlendert. Das Fischerviertel muss im Sommer herrlich sein, wenn man direkt an der Mosel sitzen kann. Im Winter war es etwas trostlos, weil es wirklich sehr klein ist und man bei kaltem Wetter dort nicht viele Möglichkeiten hat.

So, ich hoffe, dass ich Euch etwas Lust auf die älteste Stadt Deutschlands gemacht habe. Sie ist einen Wochenendtrip wert - auch im Winter.